JACKL-1251
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JACKL-1251
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JACKL, die Münchner Variante des HaferlschuhsHaferlschuh / JägerschuhDer Haferlschuh geht zurück auf die Oberstdorfer Leo Dorn und Joseph Schratt, die bereits 1803 den damals noch Jägerschuh genannten Urtyp des Haferlschuhs entwickelten. Dorn war ein Jäger der die Idee hatte, die Kletterkünstler der Alpen, die Gemsen, genauer deren Hufe, als Bauplan für einen Schuh zu verwenden. Zusammen mit seinem Freund Joseph Schratt, einem Maßschuhmacher, setzte er die Idee um. Denn wenn man sich die Hufe der Gams genauer anschaut, versteht man besser warum Gemsen so gut klettern können. Der schmale zweiteilige Gamshuf hat einen harten, umlaufenden und erhabenen Sohlenrand. Innerhalb dieses schmalen harten Sohlenrandes ist der Gamshuf weich, ja gummiartig. Das erklärt warum Gemsen auf hartem Gestein springen können ohne abzurutschen. Der harte Sohlenrand ist für die Griffigkeit zuständig, die weiche Innenfläche des Gamshufes für die Traktion. Da die Hufe schmal sind braucht die Gemse auch nur eine kleine Auftrittsfläche. Auch diese Eigenschaft wurde beim Originalentwurf der ersten Haferlschuhe von 1803 berücksichtigt. Die Schuhe waren deshalb stark unterbaut, d.h. die Laufsohle war schmäler und kürzer als der Fuß. Damit der Fuß dennoch bequem Platz hatte wurde die Schiffchenspitze entwickelt, die vorne wie ein Schiffsrumpf über die Sohle hinausragt. Der harte, schmale Sohlenrand wurde mit geschmiedeten Flügelnägeln, die in die Ledersohle eingeschlagen wurden, nachgebildet. Als Absatz war ein Griffeisen aufgeschlagen damit der Schuh auch in nassen, steilen Bergwiesen guten Halt bot. Ein Nebeneffekt der Schiffchenspitze waren die guten Eigenschaften der Jägerschuhe beim Bergabgehen. Der Fuß rutschte zwar beim Bergabgehen nach vorne wie in jedem Halbschuh, doch wurden die Zehen dabei nicht schmerzhaft an die Schuhspitze gedrückt. Durch das Schiffchen konnten die Zehen dagegen wie auf einer Rampe nach oben ausweichen ohne dabei die Schuhspitze zu berühren. Um Scheuerstellen zu vermeiden und den Tragekomfort zu erhöhen wurden die Knöchelpartien tief ausgeschnitten. Damit die Schuhe dennoch einen festen Fersensitz boten wurde die Fersenpartie höher gezogen als sonst bei Halbschuhen üblich. Die ersten Jägerschuhe waren in der Mitte geschnürt und wurden nur von Jägern und Bauern zur Arbeit getragen. Erst deutlich später, gegen Ende des Neunzehnten Jahrhunderts, sind Schnitt und Form des Jägerschuhs stilbildend für die Entwicklung der ländlichen Schuhe zur Tracht. Der Haferlschuh war geboren. aus starkem, vollnarbigem, kastanienfarbigem PullupPullupChromgegerbtes Rindleder durchgefärbt und stark geölt. Wenn das Leder gezogen oder gedehnt wird ändert sich an der betroffenen Stelle die Lederfarbe. Dieser Effekt wird Pullup genannt. Rindleder gemacht. Münchner Variante weil mittelgeschnürt und die LeistenformDie LeistenHolz oder Kussstoffform um die ein Schuh gebaut wird. Idealerweise ist der Leisten eine direkte Abbildung des Fußes. In der industriellen Schuhfertigung muss der Leisten so ausgelegt sein das er möglichst vielen Trägern gut passt. Es gibt auch Weitensysteme die bei gleicher Schuhlänge bis zu sechs verschiedene Weiten (Breiten) bieten. Aber nur in Nordamerika sind Weitensysteme auch bei preisgünstigen Schuhen üblich. eine runde Schuhspitze aufweist - im Gegensatz zu der markanten Schiffchenspitze unserer Modelle MAX oder 1803 die aus den bayerischen Alpenregionen stammt. JACKL ist ein schwerer, mit dreifachem Boden ausgeführter Schuh der in zwiegenähterZwiegenäht, originalOriginal zwiegenäht und trigenäht sind die haltbarsten Macharten die heute noch hergestellt werden. Wie der Name "original zwiegenäht" sagt, ist der Schaft des Schuhs zweifach mit dem Boden des Schuhs vernäht (beim trigenähten Schuh dann dreifach). Bei der rahmengenähten Machart hingegen ist beides nur einfach vernäht. Der Deutsch-Amerikaner Eppler, vormals ein Kompagnon von Charles Goodyear, entwickelte schon gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts eine Maschine mit der auch die Zwienaht maschinell ausgeführt werden konnte. Original zwiegenähte Schuhe sind am Sohlenrand zu erkennen. Das Oberleder wird nach außen geschlagen und ist im Schnitt sichtbar. Original zwiegenähte Schuhe werden bei Verwendung von schweren Ledern ohne Lederrahmen hergestellt. Im Gegensatz zu rahmengenähten Schuhen sind zwiegenähte Schuhe wasserdicht. Zwiegenähte, (trigenähte) Schuhe sind die stabilsten und strapazierfähigsten Schuhe die heute hergestellt werden.MachartMachartBezeichnet die Art der Herstellung, bzw. die Montageart bei Schuhen. Zwei Kategorien sind wichtig:

a) genähte Schuhe (rahmengenäht, zwie-genäht, flexibel, durchgenäht)
b) geklebte Schuhe.

Geklebte Schuhe dominieren den Schuhmarkt, der Anteil der genähten Schuhe liegt weit unter 1% der weltweiten Gesamtproduktion.
hergestellt wird. Unter der grob gezackten Staublasche findet sich eine weitere Lederzunge die das innenliegende Schnürteil abdeckt und so den Fuß des Trägers schützt. JACKL ist durchgehend mit feinem Kalbleder gefüttert. Als Laufsohle ist die 3/4 Bergschuhsohle der Firma VibramVibramDer Italiener Vitale Bramani erlebte im Jahr 1935 einen schweren Bergunfall bei dem sechs seiner Kameraden starben. Damals war es üblich in schweren, genagelten Schuhen bis zum Einstieg in die Wand zu gehen und für die eigentliche Kletterpartie dann die Schuhe zu wechseln. Geklettert wurde dann in leichten Schuhen mit gewickelter Hanfsohle und dünnem Leinen oder Lederschaft. Diese dünnen Kletterschuhe wurden der Gruppe aber zum Verhängnis als ein Gewittersturm aufkam. Mit dieser grausigen Erfahrung im Hinterkopf machte sich Vitale Bramani daran eine griffige und flexible Sohle aus Kautschuk für Bergsteiger zu entwickeln. Er baute das Profil der damals aufgeschlagenen Nägel einfach in Gummi nach und entwickelte zusammen mit dem Reifenhersteller Pirelli die ersten Sohlenformen. Seine Firma nannte er VIBRAM und diese erste Sohle hieß Roccia, genau wie die Sohle die wir heute noch für unsere Schuhe verwenden. montiert. 
Art.Nr.:1251

ab 339,00 Euro
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