JOSEPH-1250
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JOSEPH-1250
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JOSEPH, sein feines Oberteil aus BoxcalfBoxcalfDiese feinen Kalbleder werden chromgegerbt, sind weich und geschmeidig im Griff und besitzen einen gleichmäßig elegant wirkenden Narben. (nicht durchgefärbt, stoßempfindlich) wurde über unseren "schlanken" HaferlschuheistenHaferlschuh / JägerschuhDer Haferlschuh geht zurück auf die Oberstdorfer Leo Dorn und Joseph Schratt, die bereits 1803 den damals noch Jägerschuh genannten Urtyp des Haferlschuhs entwickelten. Dorn war ein Jäger der die Idee hatte, die Kletterkünstler der Alpen, die Gemsen, genauer deren Hufe, als Bauplan für einen Schuh zu verwenden. Zusammen mit seinem Freund Joseph Schratt, einem Maßschuhmacher, setzte er die Idee um. Denn wenn man sich die Hufe der Gams genauer anschaut, versteht man besser warum Gemsen so gut klettern können. Der schmale zweiteilige Gamshuf hat einen harten, umlaufenden und erhabenen Sohlenrand. Innerhalb dieses schmalen harten Sohlenrandes ist der Gamshuf weich, ja gummiartig. Das erklärt warum Gemsen auf hartem Gestein springen können ohne abzurutschen. Der harte Sohlenrand ist für die Griffigkeit zuständig, die weiche Innenfläche des Gamshufes für die Traktion. Da die Hufe schmal sind braucht die Gemse auch nur eine kleine Auftrittsfläche. Auch diese Eigenschaft wurde beim Originalentwurf der ersten Haferlschuhe von 1803 berücksichtigt. Die Schuhe waren deshalb stark unterbaut, d.h. die Laufsohle war schmäler und kürzer als der Fuß. Damit der Fuß dennoch bequem Platz hatte wurde die Schiffchenspitze entwickelt, die vorne wie ein Schiffsrumpf über die Sohle hinausragt. Der harte, schmale Sohlenrand wurde mit geschmiedeten Flügelnägeln, die in die Ledersohle eingeschlagen wurden, nachgebildet. Als Absatz war ein Griffeisen aufgeschlagen damit der Schuh auch in nassen, steilen Bergwiesen guten Halt bot. Ein Nebeneffekt der Schiffchenspitze waren die guten Eigenschaften der Jägerschuhe beim Bergabgehen. Der Fuß rutschte zwar beim Bergabgehen nach vorne wie in jedem Halbschuh, doch wurden die Zehen dabei nicht schmerzhaft an die Schuhspitze gedrückt. Durch das Schiffchen konnten die Zehen dagegen wie auf einer Rampe nach oben ausweichen ohne dabei die Schuhspitze zu berühren. Um Scheuerstellen zu vermeiden und den Tragekomfort zu erhöhen wurden die Knöchelpartien tief ausgeschnitten. Damit die Schuhe dennoch einen festen Fersensitz boten wurde die Fersenpartie höher gezogen als sonst bei Halbschuhen üblich. Die ersten Jägerschuhe waren in der Mitte geschnürt und wurden nur von Jägern und Bauern zur Arbeit getragen. Erst deutlich später, gegen Ende des Neunzehnten Jahrhunderts, sind Schnitt und Form des Jägerschuhs stilbildend für die Entwicklung der ländlichen Schuhe zur Tracht. Der Haferlschuh war geboren. mit schöner Schiffchenspitze gezogen. Dieser LeistenDie LeistenHolz oder Kussstoffform um die ein Schuh gebaut wird. Idealerweise ist der Leisten eine direkte Abbildung des Fußes. In der industriellen Schuhfertigung muss der Leisten so ausgelegt sein das er möglichst vielen Trägern gut passt. Es gibt auch Weitensysteme die bei gleicher Schuhlänge bis zu sechs verschiedene Weiten (Breiten) bieten. Aber nur in Nordamerika sind Weitensysteme auch bei preisgünstigen Schuhen üblich. ist im Vorfuß ca. 1,5 Weiten schmäler als der Allgäuer LeistenDie LeistenHolz oder Kussstoffform um die ein Schuh gebaut wird. Idealerweise ist der Leisten eine direkte Abbildung des Fußes. In der industriellen Schuhfertigung muss der Leisten so ausgelegt sein das er möglichst vielen Trägern gut passt. Es gibt auch Weitensysteme die bei gleicher Schuhlänge bis zu sechs verschiedene Weiten (Breiten) bieten. Aber nur in Nordamerika sind Weitensysteme auch bei preisgünstigen Schuhen üblich. und auch die Ferse ist hier etwas schlanker gebaut. Der SchaftDer Schaft,das Oberteil des Schuhs das den Fuß seitlich und oben umschließt wird Schaft genannt. Ein Schaft besteht meist aus Oberleder, Futterleder und Stützkappen. von JOSEPH wird in der Mitte geschnürt. Einfacher, gedoppelter Sohlenunterbau mit einer grubengegerbten Laufsohle, die leicht, besonders flexibel und äußerst haltbar ist. JOSEPH ist klassisch rahmengenähtGoodyear - rahmengenähtMachart, bzw. maschinelles Nähverfahren zur Herstellung von rahmengenähten Schuhen. Der Amerikaner Charles Goodyear hat im Jahre 1869 die Einstechmaschine erfunden. Die Rahmennaht konnte nun in sekundenschnelle maschinell ausgeführt werden. Zum Vergleich: ein auf das Nähen spezialisierter Schuhmacher war einige Stunden beschäftigt um die Nähte von Hand zu setzen. und hat, verglichen mit dem LUGGI, einen etwas niedrigeren Absatz. Die durchdachte Konstruktion, die hochwertige Verarbeitung und bestes Material garantieren eine lange Lebensdauer. 
Art.Nr.:1250

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