MARIA-1148
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MARIA, Einen Stiefel zu bauen, der robust, wetterfest und dennoch elegant ist. Das war die Aufgabe. Der beliebte klassische Wiener LeistenDie LeistenHolz oder Kussstoffform um die ein Schuh gebaut wird. Idealerweise ist der Leisten eine direkte Abbildung des Fußes. In der industriellen Schuhfertigung muss der Leisten so ausgelegt sein das er möglichst vielen Trägern gut passt. Es gibt auch Weitensysteme die bei gleicher Schuhlänge bis zu sechs verschiedene Weiten (Breiten) bieten. Aber nur in Nordamerika sind Weitensysteme auch bei preisgünstigen Schuhen üblich. bot sich hier an: elegant in der Form aber mit viel Raum für die Zehen, bei diesem Modell anatomisch auf den Frauenfuß abgestimmt. Der SchaftDer Schaft,das Oberteil des Schuhs das den Fuß seitlich und oben umschließt wird Schaft genannt. Ein Schaft besteht meist aus Oberleder, Futterleder und Stützkappen. ist aus kräftigem, kastanienfarbigem HuntingHuntingChromgegerbtes Rindleder, durchgefärbt und weich im Griff. Die dem Tier zugewandte Seite des Leders ist glattgeschliffen, gewachst und unter hohem Druck geglättet worden. Wir drehen dieses Leder, d.h. wir setzen es beidseitig ein. Die Narbenseite zeigt häufig natürliche Spuren, z.B. leichte Striemen, dieser Effekt ist gewollt und unterstreicht den groben Charakter mancher Modelle. Wenn die geglättete Seite nicht regelmäßig mit Hartwachspaste behandelt wird erhält man eine nubukartige Oberfläche. Leder hergestellt. Die SchaftnähteDer Schaft,das Oberteil des Schuhs das den Fuß seitlich und oben umschließt wird Schaft genannt. Ein Schaft besteht meist aus Oberleder, Futterleder und Stützkappen. sind an den stark belasteten Stellen vierfach, sonst doppelt abgesteppt. Der sportliche Charakter dieses Derby- Stiefels wird durch die hexagonalen Ösen noch betont. Die Zunge ist bis zur vierten Öse hoch durchgehend gearbeitet, damit kein Wasser über das Schnürteil eindringen kann. „Maria“ ist durchgehend mit Merino- Schaffell gefüttert. Eine 3 mm starke BrandsohleDie Brandsohle,ist die innere Sohle des Schuhes, die den Schaft mit dem Boden durch eine Naht verbindet. Diese Befestigungsnaht liegt umlaufend unter der Brandsohle. Für die Brandsohle wird meist schlechteres Leder verwendet als für die Laufsohlen, daher evtl. auch der Name: "das Stück Leder, das das Brandzeichen des Tieres trägt". (Kluge Etymologisches Wörterbuch) mit Merinodecksohle bildet das Fundament dieser Schuhe die in zwiegenähterZwiegenäht, originalOriginal zwiegenäht und trigenäht sind die haltbarsten Macharten die heute noch hergestellt werden. Wie der Name "original zwiegenäht" sagt, ist der Schaft des Schuhs zweifach mit dem Boden des Schuhs vernäht (beim trigenähten Schuh dann dreifach). Bei der rahmengenähten Machart hingegen ist beides nur einfach vernäht. Der Deutsch-Amerikaner Eppler, vormals ein Kompagnon von Charles Goodyear, entwickelte schon gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts eine Maschine mit der auch die Zwienaht maschinell ausgeführt werden konnte. Original zwiegenähte Schuhe sind am Sohlenrand zu erkennen. Das Oberleder wird nach außen geschlagen und ist im Schnitt sichtbar. Original zwiegenähte Schuhe werden bei Verwendung von schweren Ledern ohne Lederrahmen hergestellt. Im Gegensatz zu rahmengenähten Schuhen sind zwiegenähte Schuhe wasserdicht. Zwiegenähte, (trigenähte) Schuhe sind die stabilsten und strapazierfähigsten Schuhe die heute hergestellt werden.MachartMachartBezeichnet die Art der Herstellung, bzw. die Montageart bei Schuhen. Zwei Kategorien sind wichtig:

a) genähte Schuhe (rahmengenäht, zwie-genäht, flexibel, durchgenäht)
b) geklebte Schuhe.

Geklebte Schuhe dominieren den Schuhmarkt, der Anteil der genähten Schuhe liegt weit unter 1% der weltweiten Gesamtproduktion.
gebaut werden. Als Laufsohle ist eine leicht profilierte VibramsohleVibramDer Italiener Vitale Bramani erlebte im Jahr 1935 einen schweren Bergunfall bei dem sechs seiner Kameraden starben. Damals war es üblich in schweren, genagelten Schuhen bis zum Einstieg in die Wand zu gehen und für die eigentliche Kletterpartie dann die Schuhe zu wechseln. Geklettert wurde dann in leichten Schuhen mit gewickelter Hanfsohle und dünnem Leinen oder Lederschaft. Diese dünnen Kletterschuhe wurden der Gruppe aber zum Verhängnis als ein Gewittersturm aufkam. Mit dieser grausigen Erfahrung im Hinterkopf machte sich Vitale Bramani daran eine griffige und flexible Sohle aus Kautschuk für Bergsteiger zu entwickeln. Er baute das Profil der damals aufgeschlagenen Nägel einfach in Gummi nach und entwickelte zusammen mit dem Reifenhersteller Pirelli die ersten Sohlenformen. Seine Firma nannte er VIBRAM und diese erste Sohle hieß Roccia, genau wie die Sohle die wir heute noch für unsere Schuhe verwenden. aufgedoppelt worden. 
Art.Nr.:1148

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